Samstag, 24. Mai 2014

Bean

Name: Aglaope (sie wird aber nur Bean genannt)

Geschlecht: weiblich

Alter: ungefähr 2500 Jahre, körperlich 18-20

Wesen: Sirene, altert nicht, unsterblich, kann jedoch ohne Hilfe ins Jenseits übergehen (also abnippeln)

Ursprüngliche Funktion: Sirene: weibliches Fabelwesen aus der griechischen Mythologie, das die körperliche Erscheinung einer Frau, eines Vogels und eines Fischwesens besitzt.

Fähigkeiten: Früher hat Bean durch ihren betörenden Gesang Seefahrer angelockt, um sie zu töten und zu fressen, doch diese Zeiten sind vorbei. Seit die Sirenen bei dem Versuch, die Musen mit ihrem Gesang zu übertrumpfen, gescheitert sind, singt Bean nicht mehr. Gar nicht mehr. Würde sie es tun, könnte sie aber auch keine Männer mehr so in ihren Bann ziehen wie damals.
Ihre Fähigkeit, sich in einen Vogel bzw. Fisch zu verwandeln, ist geblieben, jedoch nur mit gewissen Einschränkungen: die Verwandlung dauert lange und wird nicht vollkommen abgeschlossen, außerdem verbraucht sie sehr viel Kraft. Aus diesem Grund zieht Bean es vor, einfach so zu bleiben, wie sie ist. Außerdem sind weder ihre Vogel- noch die Fischgestalt besonders appetitlich, aber dazu mehr bei „Aussehen“.

Beschäftigung: Bean arbeitet halbtags im „Floras Garden Centre & Supply“ und kümmert sich dort um alles, was wächst und gedeiht, aber ihre große Vorliebe sind immer schon fleischfressende Pflanzen gewesen. Außerdem jobbt sie gelegentlich in einem Stripclub – nicht als Stripperin, sie steht hinter der Bar und mixt Getränke. Sie hat schon oft Angebote vom örtlichen Theater bekommen, an Musicals teilzunehmen, jedoch hat sie jedes Mal abgelehnt.
Ihr Heim ist eine kleine, vollkommen verwilderte Hütte, eher abgeschieden; und Bean hat einen Hamster namens Hamster, dem sie alles anvertraut, was ihr so passiert. Generell spricht nichts dagegen, dass sie sich einer WG anschließt, aber die Mitbewohner müssen dann mit den Hamstergeräuschen leben und mit den vielen Pflanzen, die Bean züchtet.
Es macht ihr außerdem großen Spaß, mit Männern zu spielen und sie zu verführen (alte Gewohnheit), aber das Singen hat sie komplett aufgegeben.  

Aussehen: Also ich teile das jetzt mal in Frau, Vogel und Fisch auf.
Frau: (ich habe kein passendes Bild gefunden, also müsst ihr mit der Beschreibung Vorlieb nehmen) Sie hat lange blonde Dreadlocks, braune Augen, eine spitze Nase und lange Wimpern wie Spinnenbeine. Sie ist ungefähr 1,70m groß, vollschlank und ziemlich stark.
Am liebsten trägt sie Filzschlapphüte und lange Wollkleider oder –pullover, die sie aus dem Secondhandladen hat, und Flipflops. So richtig schick macht sie sich eigentlich nie, aber das hatte sie bis jetzt als Sirene auch nicht wirklich nötig, denn die meisten fahren sowieso eher auf ihre Stimme ab.
Vogel: http://puu.sh/8YiHE.jpg Ursprünglich wurde Bean bei einer Verwandlung vom Hals abwärts ganz Vogel, aber durch den Verlust ihrer Kräfte ist sie jetzt nur noch menschlich mit gewissen Vogelattributen; also kleinere Flügel, Vogelkrallen statt der Hände und Füße, schwarze Federn am Körper und so weiter. Dieses Bild trifft es eigentlich ganz gut, auch wenn sie natürlich eigentlich blonde Dreads hat: http://puu.sh/8YiEo.jpg
Fisch: http://puu.sh/8Yi6M.jpg Wie eine Meerjungfrau, nur viel fieser. Sie hat spitze Zähne, Kiemen, Schwimmhäute zwischen den Fingern und einen blaugrünen Fischschwanz mit stachligen Flossen. Aber auch hier hat sich der Verlust ihrer Kräfte deutlich gezeigt, denn ihr Fischschwanz fühlt sich eher plump und unbeweglich an und sie hat Probleme, unter Wasser zu atmen.

Charakterzüge: Beans wohl am deutlichsten ausgeprägter Charakterzug ist Feminismus. Ich sage Charakterzug, weil das bei ihr wirklich nicht nur eine Einstellung ist, sondern diese feministische Art liegt ihr in Fleisch und Blut. Als Sirene hat sie Tag für Tag nichts anderes getan, als Männer in den Tod zu locken und sie dann zu verspeisen, und sie sieht es gar nicht ein, sich jetzt von ihnen unterdrücken oder schlecht behandeln lassen. Falls sie doch mal in eine verzwackte Situation gerät, scheut sie sich auch nicht davor, Gewalt anzuwenden und sich zu prügeln. Ganz im Gegenteil. Es macht ihr richtig Spaß, Männern zu zeigen, wo der Haken hängt, und im Bett ist sie auch eher sadistisch veranlagt.
Mal ganz von dieser Feminismus-Sache abgesehen ist Bean ein eher ruhiger und sorgloser Mensch, der sich an der Natur und ihren Wundern erfreuen kann und neues Wissen aufsaugt wie ein Küchenschwamm. Sie ist also eher die Zuhörerin.
Was ich jetzt besser noch erwähnen sollte: Bean ist auf keinen Fall schüchtern oder verschlossen, sie redet nur einfach nicht so gerne. Liegt hauptsächlich daran, dass ihre eigene Stimme eine negative Konnotation bei ihr hat, dadurch, was damals alles passiert ist.
Alles in allem lässt sich sagen, dass Bean gewissermaßen zwei extreme Seiten hat: die Gewaltliebende und die Harmonieliebende. Das mag jetzt ziemlich gegensätzlich klingen, aber im Verlauf des RPGs wird sie sich noch weiterentwickeln und dann für eine Seite entscheiden.

Familie: Laut Überlieferung sind die Sirenen entweder Kinder des Flussgottes Acheloos und einer der neun Musen, oder aber die von Gaia (Erdgöttin) und Phorkys (Meeresgott). Mir persönlich gefällt die zweite Version besser, deshalb werde ich sie einfach mal so übernehmen. Falls jemand Gaia haben möchte, weil sie ja ziemlich bekannt ist, könnte man da ja auch noch ein bisschen Interaktion reinbringen.
Ursprünglich waren die Sirenen so etwas wie Todesdämonen und sind somit mit den Harpyien und Lamien verwandt. 
Es gab/gibt insgesamt acht Sirenen, welche sich aber nach der  Niederlage bei dem Gesangswettbewerb gegen die Musen fast alle das Leben genommen haben. Bei einigen ist Bean sicher, dass sie tot sind, aber andere sind einfach nur „verschwunden“. (Falls also jemand noch eine Sirene übernehmen will… greift zu!)

Hintergrund: Also wie schon gesagt ist Bean die wohl momentan einzige lebende Sirene. Die ersten Jahre ihres Lebens verbrachte sie damit, Seemänner in den Tod zu locken, und eigentlich fand sie das auch gar nicht mal so schlecht. Dann kam die Sache mit Odysseus, was die meisten der Sirenen ziemlich schwer getroffen hat, und als sie dann auch noch gegen die Musen verloren, schwand der letzte Rest Enthusiasmus und ihre Gruppe zerbrach. Bean hat es irgendwie geschafft, sich wieder hochzurappeln, was sie einem Psychopomp verdankt, der sich geweigert hat, ihre Seele ins Jenseits zu führen – denn wenn sie wirklich sterben wollen würde, hätte sie sich auch selber das Leben nehmen können… Nun ja, jetzt macht sie einfach das Beste aus den Kräften, die ihr noch geblieben sind. Sie hat eingesehen, dass Männer fressen nicht der richtige Weg ist und man sich damit in der Nachbarschaft auch nicht wirklich beliebt macht, aber einmal die Woche muss sie sich noch ein schönes, saftiges Steak gönnen. Ich schweife vom Thema ab. Nachdem Bean also diese vielen schweren Schicksalsschläge überstanden hat, hat sie begonnen, sich neu zu definieren – Identitätsfindung – und jetzt ist sie nicht mehr Aglaope, sondern Bean, und sie isst gerne saure Gurken aus dem Glas, fädelt Holzperlen auf ihre Dreads und spricht mit ihrem Hamster.

Sexuelle Orientierung: hetero

Beziehungsstatus: single, offen für alles

Sonstiges: Bean hat eine Schwäche für Kidney-Bohnen und gesalzene Kartoffelchips (und natürlich saure Gurken). Durch ihren Job im Stripclub hat sie gelernt, so gut wie jeden Drink zu mischen, der existiert, und sie kennt sich verdammt gut mit Pflanzen aus. 
Hamster ist ihr Herzstück. 
Was Männer angeht, ist das einzige, was wirklich Eindruck und Respekt bei ihr schinden kann, Intelligenz. Frauen gegenüber benimmt sie sich sowieso immer höflich.
Wenn ich Bean mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich sagen: unbekümmert.
Und wenn ihr wissen wollt, wie sie überhaupt zu ihrem Spitznamen gekommen ist… dann müsst ihr sie wohl selber fragen!

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